Persönlichkeitsbildung

NEU! Stammtisch-Kämpfer*innen - Argumentationstraining gegen diskriminierende Parolen


Kursnummer N2018
Beginn Sa. 31.10.2020
Kursgebühr von 55,00 € bis 70,00 €
Dauer 1x 8Ustd.
Kursleitung Katharina Bete
Kursort Saal
Der Stammtischkämpfer*innen-Workshop ist ein Argumentationstraining gegen rechte und diskriminierende Parolen.
Wir alle kennen das: In Diskussionen, dem Gespräch mit der Tante oder beim Grillen mit dem Sportverein fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht, widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen lassen. Hier wollen wir ansetzen und uns in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin!
Wir werden Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, die uns dabei unterstützen, den rechten und rassistischen Parolen wie beispielsweise denen der AfD und ihrer Anhänger*innen etwas entgegenzusetzen. Dabei ist klar: Der Stammtisch ist überall: An der Kasse des Bio-Supermarktes, auf dem Spielplatz, in der Bahn oder in der Uni-Lerngruppe. Aber: Wir sind auch überall und wir können durch Widerspruch, deutliches Positionieren und engagierte Diskussionen ein Zeichen setzen, die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.

Das Seminar besteht aus vier Modulen:
1. Erfahrungsaustausch: In welchen Situationen wurden wir schon mit rechten oder rassistischen Parolen konfrontiert? Wie haben wir reagiert? Was hindert uns daran, zu kontern? Welche Strategien gibt es, zu widersprechen?
2. Theorie-Input / Argumentieren: Anschließend wollen wir uns mit gängigen rechten und rassistischen Parolen auseinandersetzen und gemeinsam überlegen, wie wir auf diese reagieren können. Welche Argumentationsmuster gibt es? In welchen Situationen begegnen uns diskriminierende Parolen? Dabei wollen wir uns auch damit beschäftigen, wie die Situation, in der wir uns befinden, Einfluss auf unsere Handlungsmöglichkeiten hat. Also mit der Frage, wie ich bspw. in der Straßenbahn auf einen rassistischen Kommentar reagiere und wie am Abendbrottisch mit der Familie.
3. Übung / Die Schrecksekunde überwinden: Mit einer spielerischen Übung trainieren wir, die Schrecksekunde zu überwinden und schlagfertiger zu werden.
4. Rollenspiel: Abhängig von der Gruppengröße und den Wünschen der Teilnehmer*innen und Organisator*innen machen wir zum Schluss entweder eine kleine Rollenspielübung oder eine andere Form der Gruppenarbeit. Ziel dieser letzten Übung ist es, jeweils an einem konkreten Beispiel einmal zu überlegen und zu üben, wie wir als Außenstehende eingreifen können, wenn wir mitbekommen, dass Menschen diskriminiert werden oder rechte Hetze verbreitet wird. Dabei sammeln wir Handlungsmöglichkeiten, wie wir Betroffene unterstützen und wie wir andere Menschen motivieren können, mit uns aufzustehen und einzuschreiten.

Kursteilnahme auch KOSTENFREI oder zu ANTEILIGer Kursgebühr möglich!

Uns ist es wichtig, dass Jede*r an diesem Kurs teilnehmen kann. Mit der Teilnehmergebühr wird die Arbeit des HDF und von "Aufstehen gegen Rassismus" unterstützt und ein gemeinsames Mittagessen finanziert. Wir sind dankbar, wenn ein Betrag gezahlt werden kann - die Teilnahme ist davon aber nicht abhängig. Bitte teilen Sie uns (vertraulich) mit, falls wir die Gebühr für Sie erlassen/verringern sollen (eine Angabe von Gründen ist nicht erforderlich).




Datum
31.10.2020
Uhrzeit
10:00 - 17:00 Uhr
Ort
Nähraum


Unser Träger
Evangelische Thomas-Kirchengemeinde Bad-Godesberg


Unsere Bankverbindung

Thomas-Kirchengemeinde HDF
Sparkasse Köln Bonn
IBAN DE33 3705 0198 0020 0041 31

 

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